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Garnelen lassen sich mit allen Aquarienbewohnern vergesellschaften, die ihnen nicht nachstellen. Ein Besatz mit räuberischen Fischen neben Garnelen scheidet daher generell aus.
In unserem Gesellschaftsbecken halten wir Amanos, Red Fire und Molukkengarnelen unter anderem mit Phantomsalmlern, Ohrgitterharnischwelsen und Keilfleckbärblingen. Selbst als die Garnelen noch halbwüchsig waren, konnten wir keinerlei Jagd der Fische auf sie beobachten. Die Garnelen sind sehr aktiv und scheinen sich in dieser Nachbarschaft sehr wohl zu fühlen.
Bei der Vergesellschaftung von friedlichen Fischen mit Garnelenarten, die sich im Süßwasser vermehren, muss man aber dennoch mit Verlusten beim Garnelennachwuchs rechnen, wobei bei genügend Versteckmöglichkeiten und dichtem Bewuchs immer einige Garnelenbabies durchkommen sollten.
Sehr beliebt ist die Vergesellschaftung mit Welsen, von denen einige Arten auch den Garnelennachwuchs vollkommen ignorieren. Am verbreitetsten sind hier der Ancistrus (Antennenwels) und kleine Corydora-Arten (Panzerwelse), aber auch etliche andere Welse kommen in Frage.
Neben Fischen wird vielfach der Besatz von Garnelenbecken mit Schnecken praktiziert. Diese Tiere sind nicht nur eine nützliche Ergänzung im Aquarium, Arten wie Apfelschnecken sind auch optisch sehr reizvoll.
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