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Viele Garnelen wie die Caridina/Neocaridina-Arten leben sowohl von pflanzlicher als auch tierischer Nahrung, wobei die einzelnen Arten durchaus ihre Vorlieben haben.
Die natürliche Ernährung dürfte auf Algen, abgestorbene Pflanzenteile und Aas beschränkt sein. Gesunde Pflanzen werden von Garnelen nicht angefressen. Die Tiere weiden nur den Algenbelag auf den Blättern ab, und deshalb braucht kein Aquarianer Angst um seine Pflanzen zu bekommen. Sie werden auch keine Artgenossen anfallen, solange diese sich noch bewegen, aber verendete Tiere fressen sie.
Im Aquarium vertilgen Garnelen Algen und Mulm, sind also nicht unbedingt auf eine tägliche Fütterung angewiesen. Zu üppigen Algenbewuchs im Becken kann man mit Hilfe von Garnelen gut in den Griff bekommen, wenn man eine Weile sehr sparsam füttert.
Für Garnelen gibt es speziell entwickelte Futtersorten. Es eignet sich aber auch Zierfischfutter mit einem hohen Anteil pflanzlicher Bestandteile. Sie fressen Flockenfutter ebenso wie Granulat und knabbern auch gerne an Chips und Futtertabletten.
Sie nehmen zahlreichen Berichten zufolge auch die unterschiedlichsten Gemüsesorten an, da sind der Experimentierfreude offenbar kaum Grenzen gesetzt. Gemüse sollte vor der Fütterung kurz überbrüht werden.
Zur Aufzucht benutzen wir ein sehr feines pflanzliches Granulatfutter sowie ein flüssiges Planktonfutter für Nachwuchs, der sich noch im Larvenstadium befindet.
Ein beliebtes Futter-Angebot für Garnelen ist auch Laub. Während Seemandelbaumblätter nur im Fachhandel zu kaufen sind, kann Eichen- und Buchenlaub im Spätherbst selbst gesammelt werden, wenn die Blätter abgestorben sind. Es sollte überbrüht oder in der Mikrowelle sterilisiert werden, um der Übertragung von unerwünschten Bakterien und Kleinlebewesen vorzubeugen. Gut getrocknet und luftig gelagert ist es lange haltbar. Je nach Beckengröße werden 2-4 Blätter auf einmal ins Aquarium gegeben und können dort bleiben, bis sie restlos abgeknabbert und nur noch die Blattrippen übrig sind. Damit ist neben einem Futtervorrat auch eine Versteckmöglichkeit für Jungtiere vorhanden.
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